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Mittwoch, 7. Dezember 2016
Fotomultigrafie aus Madrid - Frau mit Fächer
Frau mit Fächer, Fotomultigrafie (Photo-Multigraph) um 1915, Foto (23,5 × 14,2 cm) montiert auf grauem Karton (24,4 × 32,8 cm) mit einem Aufkleber rechts unten "Biofix / Preciados 16 - Madrid".
Die Aufnahme entstand in Madrid im Studio "Photo Novelty", das solche Fotomultigrafien zumindest in der Zeit von 1914 bis 1917 herstellte. Das Studio hatte zunächst die Adresse "Preciados 18", später "Preciados 16". Durch den Vergleich mit anderen Fotomultigrafien als Echtfotopostkarten aus diesem Studio ist die Zuordnung eindeutig. Der Aufkleber "Biofix" ist insofern irreführend.
Der Aufkleber deutet dagegen deutlich auf einen frühen Hersteller von Foto-Daumenkinos (flip books) hin. Hierzu die Webseite flipbook.info. Derzufolge wurde die Firma Biofix in der Zeit kurz vor dem 1. Weltkrieg in London gegründet mit Filialen in Brüssel und Paris. Die Verbindung von Aufkleber und Fotomultigrafie deutet daher auf die Möglichkeit hin, dass auch eine Vertretung für Biofix in Madrid gesucht und vielleicht gefunden wurde.
Über eine mögliche geschäftliche Verbindung hinaus ist diese Kooperation auch für die Interpretation der Fotomultigrafie aufschlussreich. Sie zeigt, dass sich im sukzessiven Lesen der fünf Porträts ein filmischer Aspekt verbirgt, der damals durchaus wahrgenommen wurde.
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Montag, 24. August 2015
Prof. Eduard Uhlenhuth: Herzog Alfred von Coburg und Familie, Fotomontage, 1906
Prof. Eduard Uhlenhuth, Herzog Alfred von Coburg und Familie, 1906.
Fotomontage. (oben)
Abzug auf einer Echtfotopostkarte mit dem mehrsprachigen Aufdruck des Weltpostvereins (UPU). Die Postkarte ist leicht beschnitten auf 8,7 × 13,7 cm. Links unten im Foto weiß bezeichnet „Herzog Alfred v. Coburg u. Familie“, rechts unten im Foto schwarz signiert und datiert: „Prof. E. Uhlenhuth, Coburg 1906“. Beide Bezeichnungen befinden sich wohl im oder auf dem Negativ. Sammlung Heinz-Werner Lawo.
Prof. Eduard Uhlenhuth, Herzog Alfred von Coburg und Familie, vor1900. (unten)
Daten und Verbleib des Fotos unbekannt. Originalabzug wahrscheinlich beim Royal Collection Trust.
Die ursprüngliche Aufnahme (unten) von Eduard Uhlenhuth, dem Hoffotografen in Coburg, entstand in den späten 1890er Jahren vor dem Schloss Rosenau. Es zeigt Herzog Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha (mit Zylinder) mit seiner Ehefrau Marija Alexandrowna (vor ihm sitzend), seiner älteren Schwester Victoria (gen. Vicky, in Schwarz, Witwe von König Friedrich III. von Preußen) und seine vier Töchter Maria, Victoria, Alexandra und Beatrice (alle in Weiß). Bei der Aufnahme nicht anwesend war sein einzige Sohn Alfred Junior. Alfred Senior war der zweitälteste Sohn von Königin Victoria von England und als solcher, nach seinem älteren Bruder Edward, zunächst zweiter Anwärter auf den Thron von England und Alfred Junior war sein einziger Stammhalter und Erbe. Nach einer angeblichen, unstandesgemäßen Heirat und einem anschließenden Zerwürfnis mit seiner Mutter versuchte Alfred Junior sich mit einem Revolver zu erschießen. Er starb kurz danach an den Folgen des Suizidversuches im Februar 1899 im Alter von 24 Jahren. Ein Jahr später starb auch sein Vater.
Uhlenhuth hat bei der Fotomontage von 1906 den ursprünglich fehlenden Alfred Junior in das alte Familienbildnis hinein montiert, zwischen Mutter und Tante, und vor den Tisch, auf den eine Schwester ihre Hand stützt. Uhlenhuth vervollständigte so posthum das Bildnis einer von ihm oft fotografierten Familie, von der zum Zeitpunkt der Montage nur noch die Frauen lebten. Da im November 1905 der neue Herzog Carl Eduard mit großem Pomp in Coburg eingezogen war, ist die Montage von 1906 deutlich retrospektiv gefertigt worden. Ein konkreter Anlass ist jedenfalls nicht zu erkennen.
Vieleicht war es die Erinnerung eines alternden Fotografen, der bei der Durchsicht seiner Fotos der adligen Familie eine ungefüllte und bedauerliche Leerstelle, eben das Unausgefüllte der Geschichte entdeckte, die als Motivation für diese Montage den Ausschlag gab. Eine Gelegenheit, die sich Uhlenhuth nie geboten hatte, und die er nun durch die Montage zweier Fotos für sich zu einem Abschluss brachte. Die Montage selbst ist geschickt umgesetzt, wenngleich die Proportionen und der Lichteinfall nicht ganz stimmen. Interessant dagegen ist die Auswahl der hinein montierten Fotografie. Obwohl andere mit höfischer Repräsentanz zur Auswahl vorlagen, tritt Alfred Junior hier in ziviler, geradezu zwanglos legerer Kleidung auf. Offensichtlich hegte Uhlenhuth eine gewisse Sympathie für den unkonventionellen, gegen höfische Gepflogenheiten aufbegehrenden jungen Mann.
Für die Fotomontage benutzte Uhlenhuth ein altes Negativ des Familienbildes. Der Abzug für die Montage zeigt bis auf den oberen Rand wesentlich mehr davon. Das ältere offizielle Bild wurde also auf die Peronen beschnitten. Im Vergleich der beiden Fotos zeigt sich, dass offenbar auch das offizielle Foto selbst schon manipuliert wurde. Es ist in der Höhe gestreckt, wodurch alle, insbesondere die Frauen, schlanker und imposanter erscheinen.
Abzug auf einer Echtfotopostkarte mit dem mehrsprachigen Aufdruck des Weltpostvereins (UPU). Die Postkarte ist leicht beschnitten auf 8,7 × 13,7 cm. Links unten im Foto weiß bezeichnet „Herzog Alfred v. Coburg u. Familie“, rechts unten im Foto schwarz signiert und datiert: „Prof. E. Uhlenhuth, Coburg 1906“. Beide Bezeichnungen befinden sich wohl im oder auf dem Negativ. Sammlung Heinz-Werner Lawo.
Prof. Eduard Uhlenhuth, Herzog Alfred von Coburg und Familie, vor1900. (unten)
Daten und Verbleib des Fotos unbekannt. Originalabzug wahrscheinlich beim Royal Collection Trust.
Die ursprüngliche Aufnahme (unten) von Eduard Uhlenhuth, dem Hoffotografen in Coburg, entstand in den späten 1890er Jahren vor dem Schloss Rosenau. Es zeigt Herzog Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha (mit Zylinder) mit seiner Ehefrau Marija Alexandrowna (vor ihm sitzend), seiner älteren Schwester Victoria (gen. Vicky, in Schwarz, Witwe von König Friedrich III. von Preußen) und seine vier Töchter Maria, Victoria, Alexandra und Beatrice (alle in Weiß). Bei der Aufnahme nicht anwesend war sein einzige Sohn Alfred Junior. Alfred Senior war der zweitälteste Sohn von Königin Victoria von England und als solcher, nach seinem älteren Bruder Edward, zunächst zweiter Anwärter auf den Thron von England und Alfred Junior war sein einziger Stammhalter und Erbe. Nach einer angeblichen, unstandesgemäßen Heirat und einem anschließenden Zerwürfnis mit seiner Mutter versuchte Alfred Junior sich mit einem Revolver zu erschießen. Er starb kurz danach an den Folgen des Suizidversuches im Februar 1899 im Alter von 24 Jahren. Ein Jahr später starb auch sein Vater.
Uhlenhuth hat bei der Fotomontage von 1906 den ursprünglich fehlenden Alfred Junior in das alte Familienbildnis hinein montiert, zwischen Mutter und Tante, und vor den Tisch, auf den eine Schwester ihre Hand stützt. Uhlenhuth vervollständigte so posthum das Bildnis einer von ihm oft fotografierten Familie, von der zum Zeitpunkt der Montage nur noch die Frauen lebten. Da im November 1905 der neue Herzog Carl Eduard mit großem Pomp in Coburg eingezogen war, ist die Montage von 1906 deutlich retrospektiv gefertigt worden. Ein konkreter Anlass ist jedenfalls nicht zu erkennen.
Vieleicht war es die Erinnerung eines alternden Fotografen, der bei der Durchsicht seiner Fotos der adligen Familie eine ungefüllte und bedauerliche Leerstelle, eben das Unausgefüllte der Geschichte entdeckte, die als Motivation für diese Montage den Ausschlag gab. Eine Gelegenheit, die sich Uhlenhuth nie geboten hatte, und die er nun durch die Montage zweier Fotos für sich zu einem Abschluss brachte. Die Montage selbst ist geschickt umgesetzt, wenngleich die Proportionen und der Lichteinfall nicht ganz stimmen. Interessant dagegen ist die Auswahl der hinein montierten Fotografie. Obwohl andere mit höfischer Repräsentanz zur Auswahl vorlagen, tritt Alfred Junior hier in ziviler, geradezu zwanglos legerer Kleidung auf. Offensichtlich hegte Uhlenhuth eine gewisse Sympathie für den unkonventionellen, gegen höfische Gepflogenheiten aufbegehrenden jungen Mann.
Für die Fotomontage benutzte Uhlenhuth ein altes Negativ des Familienbildes. Der Abzug für die Montage zeigt bis auf den oberen Rand wesentlich mehr davon. Das ältere offizielle Bild wurde also auf die Peronen beschnitten. Im Vergleich der beiden Fotos zeigt sich, dass offenbar auch das offizielle Foto selbst schon manipuliert wurde. Es ist in der Höhe gestreckt, wodurch alle, insbesondere die Frauen, schlanker und imposanter erscheinen.
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Samstag, 12. April 2014
John Marshall Harlan I (1833-1911)
Porträt von John Marshall Harlan
vor zwei Spiegeln, um 1893, bzw. vor 1957,
35,3 x 27,7 cm, kolorierte S/W-Fotografie,
retuschierte Reproduktion nach einer Ferrotypie, die in Shaw’s Spectretype Photographic Gallery in Atlantic City, NJ, um 1893 entstand.
Prov: Antiquitätenhandel, North Bergen, NJ; Nachlass Alan Furman Westin (1929-2013); Geschenk von John Marshall Harlan II (1899-1971), dem Enkel von Harlan I, an Alan Westin; Nachlass John Marshall Harlan I.Alan Westin veröffentlichte 1957 ein Buch über "John Marshall Harlan and the Constitutional Rights of Negroes: the Transformation of a Southerner". Im Zuge der Recherche zu dieser Veröffentlichung dürfte die Fotografie in den Besitz von Alan F. Westin gekommen sein.
Ein ähnlicher Abzug befindet sich in der Library of Congress, Prints and Photographs Division: "John M. Harlan, full-length portrait, seated with right side and back to mirrors, providing a 360 degree view". Dieser Abzug zeigt aber links und rechts deutlich weniger von der Vorlage. Die Library of Congress datiert ihren Papierabzug auf 1920-1960 und notiert: "Reproduction of a photograph taken between 1890 and 1910". Die Fotografie kam 1957 zusammen mit anderen Papieren aus dem Nachlass von Harlan I als Geschenk von Harlan II in den Besitz der Library of Congress. Die Vorlage für diese Reproduktionen ist eine Ferrotypie (tintype), die sich ebenfalls in der Library of Congress befindet: "Visual materials from the John Marshall Harlan papers (item 2010650988, folder PR 13 CN 1974:068)". Diese Ferrotypie wurde von Linda Przybyszewski für die Titelgestaltung ihres Buches "The Republic according to John Marshall Harlan", University of North Carolina Press, Chapel Hill 1999, benutzt.
Im Negativ für die Reproduktionen wurde der auffällige, stark gemusterte Teppichboden wegretuschiert, um eine neutrale und unauffällige Bodenfläche zu erhalten. Die beiden Papierabzüge - weitere bisher nicht bekannt - sind vom gleichen Negativ, denn links über dem Griff des Stocks ist jeweils eine identische weiße Fehlstelle, die sich im Negativ befinden muss und bei der Retusche wohl übersehen wurde. Die Reproduktion aus der Sammlung Lawo ist im oberen Bereich der Spiegelflächen lasierend blaugrau mit einer Spritztechnik eingefärbt. Rückseitig Leimspuren von einer alten Montierung und handschriftlich in Bleistift unter der Leimung die Bezeichnung "5389 / JRT Sch".
vor zwei Spiegeln, um 1893, bzw. vor 1957,
35,3 x 27,7 cm, kolorierte S/W-Fotografie,
retuschierte Reproduktion nach einer Ferrotypie, die in Shaw’s Spectretype Photographic Gallery in Atlantic City, NJ, um 1893 entstand.
Prov: Antiquitätenhandel, North Bergen, NJ; Nachlass Alan Furman Westin (1929-2013); Geschenk von John Marshall Harlan II (1899-1971), dem Enkel von Harlan I, an Alan Westin; Nachlass John Marshall Harlan I.Alan Westin veröffentlichte 1957 ein Buch über "John Marshall Harlan and the Constitutional Rights of Negroes: the Transformation of a Southerner". Im Zuge der Recherche zu dieser Veröffentlichung dürfte die Fotografie in den Besitz von Alan F. Westin gekommen sein.
Ein ähnlicher Abzug befindet sich in der Library of Congress, Prints and Photographs Division: "John M. Harlan, full-length portrait, seated with right side and back to mirrors, providing a 360 degree view". Dieser Abzug zeigt aber links und rechts deutlich weniger von der Vorlage. Die Library of Congress datiert ihren Papierabzug auf 1920-1960 und notiert: "Reproduction of a photograph taken between 1890 and 1910". Die Fotografie kam 1957 zusammen mit anderen Papieren aus dem Nachlass von Harlan I als Geschenk von Harlan II in den Besitz der Library of Congress. Die Vorlage für diese Reproduktionen ist eine Ferrotypie (tintype), die sich ebenfalls in der Library of Congress befindet: "Visual materials from the John Marshall Harlan papers (item 2010650988, folder PR 13 CN 1974:068)". Diese Ferrotypie wurde von Linda Przybyszewski für die Titelgestaltung ihres Buches "The Republic according to John Marshall Harlan", University of North Carolina Press, Chapel Hill 1999, benutzt.
Im Negativ für die Reproduktionen wurde der auffällige, stark gemusterte Teppichboden wegretuschiert, um eine neutrale und unauffällige Bodenfläche zu erhalten. Die beiden Papierabzüge - weitere bisher nicht bekannt - sind vom gleichen Negativ, denn links über dem Griff des Stocks ist jeweils eine identische weiße Fehlstelle, die sich im Negativ befinden muss und bei der Retusche wohl übersehen wurde. Die Reproduktion aus der Sammlung Lawo ist im oberen Bereich der Spiegelflächen lasierend blaugrau mit einer Spritztechnik eingefärbt. Rückseitig Leimspuren von einer alten Montierung und handschriftlich in Bleistift unter der Leimung die Bezeichnung "5389 / JRT Sch".
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Dienstag, 22. Januar 2013
Jackson's Spectregraph Photo - Portrait eines unbekannten Jungen
Photograph: B. D. Jackson, 103 Monroe Street, Grand Rapids, Michigan, USA
Albuminabzug (6,1 x 15,7 cm) auf speziell angefertigte Karte aufgezogen (7,2 x 16,5), um 1895.
Auf der Rückseite der Karte gedruckt: "Jackson's Spectregraph Photos - The Most Attractive Style of Portrait ever introduced. Five different pictures without changing the position. All made at one sitting."
Mit der Einführung dieser Portraits, die mit Hilfe von zwei Spiegeln gefertigt wurden, entstand bei den Photographen das Bedürfnis, dieser besonderen Form von Portraits einen eigenen Namen zu geben, da sie sich von allen vorhergehenden Formen deutlich unterschieden. Sie wurden als "Spectretype Photos", Spectregraph Photos" oder "Photo-Multigraphs" angeboten. Keine dieser Wortneuschöpfungen konnte sich jedoch duchsetzen.
Mehr dieser "Fünffach Porträts" oder "Five-Way Photos" hier: http://uneinsamkeiten.blogspot.de/
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Freitag, 12. Oktober 2012
Faking It: Manipulated Photography Before Photoshop
Gestern eröffnete das Metropolitan Museum in New York die Ausstellung Faking It: Manipulated Photography Before Photoshop, die von Mia Fineman kuratiert wurde. Anlässlich dieser Ausstellung präsentiere ich hier eine amerikanische 'Real Photo Postcard' aus der Zeit um 1915 aus meiner Sammlung, von der ich nicht genau sagen kann, ob es sich um eine sehr geschickte Doppelbelichtung oder um eine nachträgliche Fotomontage handelt. Nichts im Bild deutet auf eine der beiden Möglichkeiten hin. Das Foto zeigt jedenfalls keine Zwillinge, sondern zweimal das gleiche Mädchen, en face und im Halbprofil, und das Halbprofil ist auch kein Spiegelbild!
Wegen des großen Hutes erinnert mich diese Fotografie immer an das Maler-und-Modell-Porträt von Henri de Toulouse-Lautrec das Maurice Guibert um 1900 gefertigt hat, und das in der Ausstellung gezeigt wird.
Weiter Trickphotographien aus meiner Sammlung HIER.
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Donnerstag, 11. November 2010
A one man Company
![]() |
| Ernest R. Alder: A one man Company, 1905, Collection Heinz-Werner Lawo |
Die Fotomontage zeigt des Fotografen selbst fünf mal in unterschiedlichen Posen als Raucher in seinem Garten. Einmal gibt es sich selbst Feuer.
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Supporting me and myself
![]() |
| Ernest R. Alder: Supporting me and myself, 1905, Collection Heinz-Werner Lawo |
Originalabzug einer Fotomontage, 10,8 x 8,2 cm, in einem Passepartout, 15,8 x 13,2 cm. Auf der Rückseite des Passepartouts in der Handschrift des Fotografen eine Widmung und Datierung: "To Edith with Ernest's best wishes for Xmas, the New Year, and all times. Xmas 1905".
Die Fotomontage zeigt des Fotografen selbst drei mal. Es stemmt als Gewichtheber sich selbst zweimal auf einer Stange sitzend.
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Goliath great & David small
![]() |
| Ernest R. Alder: Goliath great & David small, 1906, Collection Heinz-Werner Lawo |
Die Fotomontage zeigt den Fotografen selbst zweimal in unterschiedlichen Größen als David und Goliath. Als David tragt er eine Schleuder, als Goliath ein erhobenes Schwert und eine Abdeckhaube für Servierplatten als Schild.
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